Geschichte der Fliege - Moghani - Herrenausstatter Online Shop

Als Fliege wird allgemeinhin ein Stoffband bezeichnet, welches am Hemdkragen getragen wird. Sie wird vorne mit einem Schleifen-Knoten gebunden. Heutzutage ist die Krawatte deutlich weiter verbreitet als die Fliege. Ursprünglich waren die Schleifen, welche überwiegend von vornehmen Herren getragen wurden noch deutlich größer als heute.

Etwa um 1870 wurden sie dann auf das heute bekannte kompaktere Format reduziert. Im letzten Jahrzehnt erlebte die Fliege dann eine Rückkehr in der Beliebtheit der Modewelt. Auch heute noch wird sie zu feierlichen Anlässen zum Frack und Smoking getragen. Sie kann ebenfalls Bestandteil von Arbeitskleidung wie von Butlern oder Kellern sein.

Ähnlich wie hochwertige Krawatten werden hochwertige Schleifen auch aus bunt bedrucktem oder gewebtem reinen Seidenstoff hergestellt. Es gibt Schleifen aber ebenfalls aus Polyester, Microfaser, Viskose, Wolle oder Leinen. Spezielle Designerfliegen gibt es beispielsweise auch als Leder, Holz oder Kork.

Bei den meisten Fliegen handelt es sich um vorgebundene Modelle mit festgenähten Knoten und einem verstellbaren Gummiband, Stoffband oder einem Haken zum Einhängen.

Klassisch ist jedoch die selbstgebundene Fliege. Bei hohen Festen kann das Tragen einer vorgebundenen Fliege leicht zu einem Fauxpas werden. Während es für Krawatten mehre Knoten gibt, gibt es für die Fliege lediglich einen. Außerdem kann die Weite nach dem Binden einer Fliege nicht mehr, wie bei der Krawatte, geändert werden.

Es gibt verschiedene Formen von Fliegen. Die Butterfly ist hierbei der Klassiker. Darüber hinaus gibt es noch die Batwing und die Diamond Point. Die Diamond Pint zeichnet sich durch die Spitzen Enden aus, während der Batwing besonders schmal ist.

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